Willkommen im „Ort des Fortschritts“

Das Europa-Haus versteht sich als ein Ort unterschiedlichster unternehmerischer und geschäftlicher Aktivitäten mit dem Ziel, die Zukunft bereits in der Gegenwart vorzubereiten. Und so arbeiten alle im Europa-Haus tätigen Menschen aus Zivilgesellschaft, Organisationen, Vereinen, Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung seit Eröffnung des Europa-Hauses im September 2009 in gemeinschaftlicher Arbeit auch intensiv darauf hin, eine lebenswerte Stadt zu schaffen, sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen, Lösungswege zu entwickeln und die Zukunft auf den Weg zu bringen.

Von der erfolgreichen Zukunftsarbeit  des Europa-Hauses überzeugt ist seit eh und je auch die Stadt Bocholt. Sie hat das Europa-Haus den zuständigen Ministerien deshalb Anfang des Jahres als „Ort des Fortschritts 2015“ vorgeschlagen.

Als „Ort des Fortschritts NRW“ zeichnen das Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium seit 2011 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus, denen es in besonderer Weise gelungen ist, im Rahmen ihrer Projekte ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Aspekte zu berücksichtigen und Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu liefern. Im Zeitraum 2011 bis 2014 kamen so 38 „Orte des Fortschritts“ in ganz NRW zusammen.

Zur Freude aller Akteure im Europa-Haus wurde nach eingehender Vorbegutachtung von immerhin 144 Bewerbungen durch ein Bewertungsgremium von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft auch das Europa-Haus als eines von 31 neuen „Orten des Fortschritts 2015“ auserkoren.

Am 01. Juni 2015 fanden sich die Vertreter aller „Orte des Fortschritts“ auf Einladung der Landesregierung bei einem Netzwerktreffen zwecks Austausch zusammen. Im Laufe des Monats Juni wird dann jeder der 31 neuen „Orte des Fortschritts“ einzeln von NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin oder Städtebauminister Michael Groschek besucht und mit einer Urkunde und Plakette ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Einrichtungen geben auf lokaler Ebene Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel oder demographische Entwicklung“, sagt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zur Auszeichnung. Städtebauminister Michael Groschek ergänzt: „Sie sind Vorbilder, die zeigen, wie wir gesellschaftlichen Fortschritt gestalten können“. Und Wirtschaftsminister Garrelt Duin führt aus: „Ihre Ideen und Initiativen möchten wir würdigen – und andere zu solchem Engagement ermuntern.“

EWIBO-Geschäftsführer Berthold Klein-Schmeink hat dem Netzwerktreffen am 01.06. beigewohnt. Hier sehen Sie ihn im Gespräch mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Städtebauminister Michael Groschek.

© MIWF/Rainer Hotz

 

Über die Auszeichnung vor Ort werden wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite "Orte des Fortschritts":
http://www.wissenschaft.nrw.de/forschung/fortschritt-nrw/fortschritt-sichtbar-machen/orte-des-fortschritts/